Die Łeba
Die Lage:
Die Łeba (dt. Leba) fließt durch die Kaschubische und Słowińskie Seenplatte. Der Fluss beginnt unweit des Dorfes Borzestowo auf der Kaschubischen Seenplatte. Sie mündet in Łeba (dt. Leba) in die See. Die Łeba speist auf ihrem Weg die Seen, die sie durchfließt und hat ein großes Gefälle von der Quelle bis zum Ort Strzebielino. Eine der größten Städte, die an der Łeba liegen ist Lębork (dt. Lauenburg). Der Fluss hat stellenweise ein Gebirgscharakter. Die Łeba hat fünf größere Zuflüsse – schiffbar ist Chełst auf dem man stromaufwärts bis zum Sarbsko See hinfahren kann.
Flussdaten:
Flusslänge: 135 km
Die Länge der Route: 111 km
Dauer der Tour: 6-7 Tage
Schwierigkeitsgrad:
Die Łeba gehört zu den schwierigen Flüssen, es ist empfehlenswert sie mit dem Kajak aus Polyethylen zu befahren. Der Abschnitt des Flusses zwischen den Orten Miłoszewo und Bożepole Małe (dt. Klein Boschpol) von der Länge 22,5 km ist einer der schwierigsten Abschnitte auf ganzem polnischen Teil des mitteleuropäischen Tieflandes. Wenn man die Łeba wählt soll man die Erfahrung haben und vernünftig sein.
Beschreibung der Route:
Die obere Strecke bis zum Sianowskie See ist sehr anstrengend und statt gepaddelt wird es eher geschleppt. Vernünftig wäre es die Befahrung vom Sianowskie See zu planen.
Die Teilstrecke bis Lębork dauert durchschnittlich vier Tage. Die obere Strecke ist ziemlich anstrengend aber dabei auch sehr reizvoll. Der Fluss führt durch das schmale Bett. Der Strom ist sehr rasch, die Büsche am Ufer können uns das Paddeln erschweren.
Der Abschnitt des Flusses zwischen den Orten Miłoszewo und Bożepole Małe von der Länge 22,5 km ist mit Łupawa -Fluss oder Radunia – Fluss vergleichbar. Man muss hier auf die Wurzel und die Steine aufpassen, die sich im Flussbett befinden.
Für die Strecke von Lębork bis zum Łeba muss man 2 Tage widmen. Die Strecke ist einfach und eignet sich für die Anfänger. Leider ist die Umgebung hier nicht besonders schön und nur um die Größe des Łebsko Sees und die Schönheit der Stadt Łeba zu bewundern lohnt es sich diese zwei Tage zu widmen. Zum See paddeln wir durch eine Ebene mit vielen Meliorationskanälen, die vom Flussbett abzweigen.
Wenn wir durch den Słowiński Nationalpark paddeln, sollen wir nicht vergessen, dass wir eine Erlaubnis von der Parkdirektion brauchen, um durch den Łebsko-See zu kommen. Die Erlaubnisse stellt man selten aus und nur unter der Bedingung, dass die Meteorologen windloses und sonniges Wetter vorhersagen. Man darf nicht vergessen, dass den See ein Meerescharakter hat und hier kann uns sehr schnell die hohe Welle überraschen.
Die Łeba ist der nächste Fluss in Pommern, der an die Kajakfahrern hohe Forderungen stellt. Stellenweise hat die Łeba ein Gebirgscharakter und um sie zu befahren soll man schon erfahren sein.
Deswegen lohnt es sich Łeba bis zur See zu befahren. Die 6 Tage einer Trappertour garantieren unvergessliche Eindrücke.
Die Łeba ist ruhig, wir finden hier keine Touristenmassen, die nur den nächsten Fluss auf ihrer Liste abhaken wollen.
Campverhältnisse:
Touristische Infrastruktur ist ausser den Städten Lębork und Łeba schwach entwickelt. Es gibt viele wilden Biwakplätze, keine Bootshäuser und Zeltplätze. Es gibt genug Lebensmittelläden, es reicht nur für ein Tag einzukaufen, empfehlenswert ist ein Besuch bei den einheimischen Wirten am Flussufer.
Touristische Attraktionen:
- Heiligtum des Muttergottes aus Sianowo-Kraftwerk in Paraszyno und ein Hof aus XVIII Jh.
- Bożepole Wielkie (Schloss aus dem XIX Jh. und eine Kirche)
- Stadt Lębork
- Chocielewka (neogotische Kirche und Hof aus dem XIX Jh.)
- Stadt Łeba
Wir empfehlen die Strecke:
- Sianowskie See – Bożepole Wielkie (dt. Groß Boschpol)– 3 Tage
- Bożepole Wielkie – Lębork
- Lębork – Chocielewka
- Chocielewka – Gać (dt. Gatz)
- Gać - Łeba





